PRESSEMITTEILUNG Barbara Richstein: Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ wird aufgestockt

14.07.2014 | Pressemitteilung | Katarzyna Debicka

Die Falkenseer CDU-Landtagsabgeordnete Barbara Richstein informiert Betroffene, die im Zeitraum zwischen 1949 und 1990 in einem Kinder- oder Jugendheim, z. B. Säuglingsheim, Durchgangsheim, Spezialheim, Jugendwerkhof untergebracht wurden und unter einem Folgeschaden leiden, der aus Heimunterbringung resultiert und bis heute nachwirkt, Hilfen aus dem Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ zu beantragen. Anmeldefrist ist der 30. September 2014. 

 
 

„Wir dürfen die Opfer der kommunistischen Diktatur nicht alleine lassen“, so Barbara Richstein. „Der Fonds kann das Unrecht nicht ungeschehen machen, aber er kann die Folgen eventuell ein wenig lindern“. 
 
In der Anlauf- und Beratungsstelle des Landes Brandenburg für ehemalige Heimkinder in der DDR können Sie Sich schriftlich (Anschrift: Hegelallee 3, 14467 Potsdam), telefonisch (Tel.: 0331 / 23 72 92 -17) oder per E-Mail (E-Mail: anlaufstelle@lakd.brandenburg.de) melden. 
 
Die Anmeldeformulare sind auch im Wahlkreisbüro der Landtagsabgeordneten Barbara Richstein in der Bahnhofstraße 54, 14612 Falkensee erhältlich. 
 
Hintergrund: Der Fonds „Heimerziehung in der DDR“ wurde durch die Bundesregierung und die ostdeutschen Länder zum 1. Juli 2012 errichtet. Betroffene der DDR-Heimerziehung im Rahmen der damaligen Jugendhilfe sollen dabei unterstützt werden, ihre Erfahrungen aufzuarbeiten und aus dem Fonds finanzierte Hilfen und Unterstützungsleistungen zu erhalten. Der konkrete Hilfebedarf kann im vertrauensvollen Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Anlauf- und Beratungsstelle ermittelt werden. 
 
Weitere Infos finden Sie hier: www.aufarbeitung.brandenburg.de