„Hier wird Inklusion gelebt.“ Uwe Feiler und Barbara Richstein besuchten die Sterntal-Ferien- und Freizeitanlage in Falkensee

31.05.2016 | Pressemitteilung | Uwe Feiler, MdB
Foto: Uwe Feiler MdB, Barbara Richstein MdL, Projektleiterin Martina Neuendorf und Stadtverordneter Hans-Peter Pohl beim Rundgang (von rechts nach links)
Foto: Uwe Feiler MdB, Barbara Richstein MdL, Projektleiterin Martina Neuendorf und Stadtverordneter Hans-Peter Pohl beim Rundgang (von rechts nach links)

Uwe Feiler und Barbara Richstein waren bei ihrem Besuch vom Konzept und der positiven Entwicklung der barrierefreie Ferien- und Freizeitanlage der Sterntal Havelland gGmbH in Falkensee im ersten Jahr nach der Eröffnung sehr angetan. Ein Team von 10 Mitarbeitern plant und organisiert hier Veranstaltungen und Reiseaufenthalte für Behinderten- und Nichtbehinderten-Gruppen. 

Das Besondere: 5 der 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind schwerbehindert, werden zwar finanziell mit einem Eingliede-rungszuschuss gefördert, sind jedoch im ersten Arbeitsmarkt in-tegriert. „Hier ist ein Platz entstanden, an dem Inklusion gelebt wird“, betonte Projektleiterin Martina Neuendorf. Es gelinge so mit gegenseitiger Unterstützung der nichtbehinderten und behin-derten Mitarbeiter den Gästen einen hohen Standard zu liefern.
 
Beim Rundgang äußerte Martina Neuendorf einige Bitten an die beiden CDU-Abgeordneten. So sorgt sie sich um die Zukunft ihrer behinderten Mitarbeiter, deren Eingliederungszuschuss auf 3 Jahre befristet ist. Sie befürchtet, dass sie dann aus dem 1. Arbeitsmarkt rausfallen würden, da sie ohne die Unterstützung nichtbehinderter Mitarbeiter, auf die sie ihr Leben lang angewiesen sein werden, zwar genauso leistungsfähig wie derzeit sein könnten, aber nicht wie ein Mensch ohne Behinderung. Uwe Feiler will sich des Themas annehmen. Auf ein spezielles Falkenseer Problem, nämlich den unzureichenden innerstädtischen ÖPNV, angesprochen, konnte Barbara Richstein dazu auf die Planungen des Landkreises verweisen, der zum Jahresende Verbesserungen vornehmen will. Und wie der viele Müll im umliegen-den Waldgrundstück entsorgt werden kann, will sie mit dem Bürgermeister klären